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Aufbau der Transponder
Der Transponder, der den eigentlichen Datenträger eines RFID Systems darstellt, besteht üblicherweise aus einem Koppelelement, sowie einem elektronischen Mikrochip und meistens einem Gehäuse. Außerhalb des Ansprechbereichs eines Lesegerätes verhält sich der Transponder, der in der Regel keine eigene Spannungsversorgung (Batterie) besitzt, vollkommen neutral. Erst innerhalb des Ansprechbereiches wird der Transponder aktiviert. Die zum Betrieb des Transponders notwendige Energie, sowie Takt und Daten, werden durch die Koppeleinheit (kontaktlos), meist eine Spule, die als Antenne wirkt, zum Transponder übertragen und die Informationen aus dem Mikrochip über das Koppelelement an die Umgebung abgegeben. Kernstück des Tags ist der Speicher (elektronischer Mikrochip), der als Informationsträger (z.B. Hersteller, Produktversion, Serien- oder Chargennummer, Mindesthaltbarkeitsdatum, etc.) dient.
Diese Tags, in Glaskapsel-, Scheiben- oder Folienform vorliegend, können an Objekte gehängt (Textilien, Pakete) oder darin eingebettet (Schlüssel, wieder verwendbare Logistikeinheiten, Transportbehälter, etc.) werden oder im weiteren Sinn als Smart Cards (Telefon-, Eintritts- oder Bankkarten) Anwendung finden.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von Transpondern ist die Beschreibbarkeit. Bei sehr einfachen Systemen werden die Daten, meist eine (Serien-) Nummer, bei der Herstellung auf den Chip geschrieben und können nicht mehr verändert werden. Bei den beschreibbaren Transpondern können die Daten via Lesegerät aufgebracht werden. Bei programmierbaren Systemen müssen der Schreib- und Lesezugriff auf den Speicher, sowie eine eventuelle Abfrage der Berechtigung, durch den Datenträger gesteuert werden.
Die Datenmenge der Speicher reicht üblicherweise von wenigen Bytes bis zu mehreren KBytes. Es gibt aber auch die so genannten 1-bit Transponder: diese Datenmenge reicht aus, um dem Lesegerät zu signalisieren – „Transponder im Feld“. Dies ist ausreichend, um einfache Überwachungsfunktionen zu erfüllen. Diese 1-bit Transponder sind ausgesprochen günstig, da zur Realisierung kein elektronischer Chip notwendig ist. Aus diesem Grund können sie in großen Mengen zur Diebstahlsicherung (EAS – Electronic Article Surveillance) in Warenhäusern und Geschäften eingesetzt werden.
Zur Information: Die Verschlüsselung eines numerischen Zeichens braucht in der Regel 4 Bit, eines alphanumerischen Zeichens 7 Bit Speicherplatz. Tags werden meist in einer Blockstruktur beschrieben. Unterschiedliche Tags weisen unterschiedliche Datenblockgrößen auf. Gewöhnlich besteht ein Datenblock aus 32 Bit.

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