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Standards für RF Systeme
Die Kommunikation zwischen Lesegerät und Transponder, die vielfältige Einschränkungen in den Anwendungen der Radiofrequenzidentifikation hat, benötigt Regeln für eine effiziente Nutzung dieser Technologie:
- Frequenzband (kHz / MHz / UHF / GHz), Modulationsverfahren (Amplitude / Frequenz / Phase);
- erkennen, ob ein oder mehrere Tags im Lesefeld sind, und diese identifizieren;
- Antikollisionsalgorithmus, ermöglicht es, mit mehreren Tags innerhalb des Lesefeldes zu kommunizieren;
- Darstellung der Daten im Speicher, Größe des Speichers (1-Bit- / Mehr-Bit-Transponder), Teil- oder Gesamtlesung der gespeicherten Daten; Art der Energieversorgung (aktiv / passiv)
- wie Daten an den Chip gesandt, gespeichert, erweitert oder geändert werden (Read Only / Write Once Read Multiple / Read & Write);
- Datensicherheit, sowie Autorisierung, um Daten zu lesen und zu schreiben;
- Korrektheit der eingegebenen und ausgelesenen Daten, Sicherheit, während der Datenübertragung
- Reichweiten sind je nach Technik und Frequenz recht unterschiedlich.
Eine Standardisierung all jener Punkte ist für eine korrekte Abwicklung der Kommunikation des Lesegerätes mit den Tags unterschiedlicher Hersteller notwendig. Zielsetzung ist die Entwicklung offener, international kompatibler Radiofrequenzstandards für die Anwendung in der Wirtschaft. Hierzu ist es erforderlich, die bestehenden Normen zu harmonisieren, um den Bedürfnissen des Anwenders besser zu genügen. Die Entwicklungsarbeiten im Rahmen der RF-Technologien müssen daher innerhalb der Leitprinzipien von GS1 sein. Die Lösung muss kompatibel zu den bestehenden GS1 Standards sein. Dadurch besitzen sie branchenübergreifende Anwendungsmöglichkeiten und sind tauglich für offene Einsatzgebiete über die gesamte logistische Kette. Sie muss einfach, unempfindlich und sicher sein und sich so weit wie möglich an bestehende technische Strukturen orientieren.
Der Standard für Radiofrequenzidentifikation GS1 International
wird in der EPCglobal Organisation weiterentwickelt.

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